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Was sind CFDs?

Die Abkürzung CFD leitet sich von "Contract for Difference" ab, was soviel bedeutet wie Differenzkontrakt. CFDs werden außerbörslich gehandelt, wobei der CFD vom Broker angeboten wird. Der Preis eines CFDs richtet sich nach dem Preis des Basisinstruments. Dies kann eine Aktie, ein Index, ein Devisenpaar oder ein Rohstoff sein. Im Gegensatz zum Handel mit anderen Finanzprodukten fallen bei CFDs keine weiteren Gebühren an. Ein weiterer Unterschied ist, dass man Long oder Short gehen kann. Somit kann man von fallenden Kursen genauso profitieren, wie von steigenden. Der CFD-Handel richtet sich vor allem an spekulative Privatanleger. Hierbei wird die Möglichkeit eines Totalverlusts bewusst in Kauf genommen. Beim CFD Trading schließen der Käufer und der Verkäufer einen Vertrag über einen Barausgleich der Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis ab. Der Ausgangspunkt hierfür ist der Verlauf des Basiskurses. Der CFD Handel kann somit mit jedem Wert, Papier oder Index betrieben werden, wo es regelmäßig zu einer Kursbildung kommt. Dies gilt natürlich auch für Rohstoffe und Währungen.
Forex CFD's handeln
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Vorteile von CFDs

  • Long oder Short Positionen
  • Außerbörslicher Handel, längere Öffnungszeiten
  • Hebelwirkung 1:30
  • Tradingplattform wird gratis vom Broker zur Verfügung gestellt
  • Geringe Handelsgebühren
  • Transparente Preisbildung ohne versteckte Kosten
  • CFDs können durch regulierte Unternehmen gehandelt werden

CFD Handel anhand eines Beispiels

Forex CFD's handelnCFDs können auf Werte vergeben werden wie z.B.: Aktien, Rohstoffe oder Indizes. Der Kurs eines CFD entwickelt sich auch parallel zum Kurs des jeweiligen Wertes.

Haben Sie z.B. einen CFD auf den Nasdaq bei einem Kurs von 5000 Punkten gekauft, dann hätte der CFD einen Gegenwert von 5000 Dollar. Der Wert des CFDs passt sich nun exakt dem Kursverlauf des Nasdaqs an. Jedoch muss man nicht 5000 Dollar investieren, sondern man hinterlegt in unserem Beispiel eine Sicherheit von 10%, also 500 Dollar. Den Rest der Summe (90%) leiht man sich dann praktisch vom jeweiligen Broker - gegen Zinsen. Nun ist nur 10% des tatsächlichen Wertes hinterlegt worden, man bekommt aber den vollen Gewinn bei einer Kursveränderung. Die Hebelwirkung beträgt in diesem Beispiel dann 10. Der Hebel ist sehr wichtig. Der Hebel bei CFDs ist normal 1:30. Der ausgewählte Hebel bestimmt auch die Margin (Sicherheitsleistung). Würde der Nasdaq jetzt um wenige Punkte steigen, hätte man schon Gewinn.

Software / Handelsplattform

Zum Handel mit CFDs ist keine spezielle Software erforderlich,. CFDs können über die Tradingplattform des Brokers gehandelt werden. Viele Broker bieten den Metatrader 4 oder Metatrader 5 an. Mit beiden Metatradern kann man CFDs handeln. Eine CFD-Order funktioniert genauso wie ein Trade mit Devisen. Man kann Long (Kaufen) oder Short (Verkaufen) gehen und auch die Limits Stopp/Loss und Take/Profit setzen. Manche Broker haben sogar eine eigens entwickelte Handelsplattform, die für den CFD-Handel optimiert ist.

Schlussfolgerung

Das ist der Schlüssel vom CFD Handel: Durch einen enormen Hebel kann man bei einer nur geringen Kursänderung einen hohen Gewinn machen. Entwickelt sich der Kurs jedoch nur gering in die Gegenrichtung, muss man einen Totalverlust einkalkulieren. Bei CFDs handelt es sich grundsätzlich um hochspekulative Finanzprodukte, die ein hohes Risiko mit sich bringen. Natürlich kann man einen CFD auch einsetzen, um eine Position abzusichern. Dies wird Hedging genannt.
Disclaimer: Bei dem CFD Broker Plus500 ist Hedging nicht erlaubt.